Hydraulischer Abgleich

Der Grund für einen hydraulischen Abgleich ist es, dass zu jedem Abnehmer, also Heizkörper, Fußbodenheizung etc. die richtige Menge Heizwasser fließt.

 

Die richtige Menge bedeutet soviel wie nötig, so wenig wie möglich.

 

Wiichtig ist hierbei der Unterschied zu den energetischen Betrachtungen im Wärmeschutz. Im Rahmen des Wärmeschutzes berechnet der Sachverständige den Wärmebedarf im Jahresverlauf für das gesamte Gebäude. Für den Hydraulischen Abgleich hingegen muss raumweise gerechnet werden, und diese Berechnungen werden von den ausführenden Betrieben selbst vorgenommen. Eingangsdaten wie der gesamte Wärmebedarf des Gebäudes und die U - Werte werden selbstverständlich vom Energieberater zur Verfügung gestellt. In der Praxis können erfahrene Heizungsfachbetriebe auch Abschätzungen liefern.

 

/// Bild 1: Hydraulischer Abgleich Raumweise ///

 

Für einen einzelnen, beheizten Raum wird der maximale Wärmeverlust der Heizkörperfläche gegenübergestellt. Die nötige Wassermenge kann dann am Ventil des Heizkörpers voreingestellt werden.

 

/// Bild 2: Voreinstellung Heizkörperventil ///

 

Wenn ein Heizungssystem hydraulisch entsprechend eingestellt ist, wird die Umwälzpump ausgelegt.

 

/// Bild 3: Umwälzpumpe mit Regelung ///

 

 

 

 

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© Christoph Mevenkamp