Kellerwand

Kellerwände sind Wände, die außen an das Erdreich grenzen.

 

Wie für Bodenplatten ergeben sich zusätzlich zu den Anforderungen an den Wärmeschutz auch Anforderungen an die Dichtigkeit gegenüber dem Wasser, das vom umgebenden Erdreich geführt wird.

 

Der Wärmeschutz hängt von der Art der Außenwand ab. Konstruktiv unterschiedlich sind die folgenden Mauerwerksarten, die für Kellerwände in der Praxis relevant sind:

 

- Monolithisches Mauerwerk

- Von außen gedämmtes Mauerwerk

- Zweischaliges Mauerwerk

 

Perimeterdämmung

 

Für Kellerwände oder den Sockelbereich kommet eine Perimeterdämmung zum Einsatz, wenn die tragenden Schalen den Wärmeschutz nicht leisten können.

 

Wenn eine Dämmschicht in Kontakt mit dem Erdreich steht, muss der Dämmstoff wasserfest sein. Gängig sind hierbei EPS - oder XPS - Hartschaumplatten, wobei EPS nur bei ablaufendem Wasser zum Einsatz kommt, da ansonsten zuviel Wasser vom EPS aufgenmmen wird und u.a. die Dämmwirkung verringert wird. Zu beachten ist hierbei in der Praxis auch das Klebeverfahren, wobei die anerkannten Regeln der Technik beim Klebeverfahren nicht ganz ausreichend sind.

In jedem Fall muss Perimeterdämmung vollflächig verklebt werden, das Randwulstverfahren ist zu bevorzugen.

Abbildung: Kellerwand mit Perimeterdämmung bei Außenwand mit WDVS
Abbildung: Kellerwand mit Perimeterdämmung bei monolithischer Außenwand
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© Christoph Mevenkamp